Preise und Aufwand

Was eine App kostet, in echten Zahlen

Wer nach App-Preisen sucht, findet zwei Sorten Antwort: Zahlen ohne Zusammenhang und Kontaktformulare. Beides hilft nicht bei der Entscheidung, ob sich das Vorhaben rechnet. Hier steht stattdessen, woraus sich der Preis zusammensetzt, was danach jedes Jahr dazukommt und wo du sinnvoll sparst.

5,0(38)Festpreis nach dem ErstgesprächErstgespräch kostenlosEine Codebasis für iOS und Android

Warum dir niemand vorab einen Fixpreis nennt

Eine App ist kein Produkt mit Preisschild, sondern eine Bauleistung. Wer ohne Kenntnis des Vorhabens eine Zahl nennt, hat entweder die teuerste Variante gerechnet, um sicher zu sein, oder die billigste, um den Auftrag zu bekommen. Im zweiten Fall folgt die Wahrheit als Nachtrag.

Was seriös geht: den Preis an den Merkmalen festmachen, die ihn treiben, und nach einem Gespräch von einer Stunde einen Festpreis nennen, an den man sich hält. Genau so arbeiten wir. Die Faktoren dafür stehen unten, du kannst dein Vorhaben also selbst grob einordnen, bevor du mit jemandem sprichst.

Drei Größenordnungen

Fast jedes Vorhaben fällt in eine dieser drei Stufen. Der Sprung zwischen den Stufen ist größer als der Unterschied innerhalb einer Stufe.

Die schlanke App

Wenige Bildschirme, Inhalte aus einer bestehenden Quelle, keine Anmeldung. Typisch für Kataloge, Infodienste und Begleit-Apps zu einem Angebot, das es schon gibt. Am schnellsten fertig und am günstigsten zu betreiben.

Die App mit Konto

Anmeldung, persönliche Daten, ein Server im Hintergrund, oft Zahlungen. Ab hier kommen Datenschutz, Rechteverwaltung und Passwortwiederherstellung dazu, also drei Dinge, die niemand sieht und die trotzdem Zeit kosten.

Die App am System

Anbindung an Warenwirtschaft, Maschinen, Fahrzeuge oder Hardware, Offline-Betrieb, Synchronisierung. Das ist die Stufe, in der die eigentliche Arbeit nicht in der App steckt, sondern in allem, was dahinter hängt.

Die konkreten Preisspannen je Stufe nennen wir, sobald klar ist, welche der drei Stufen dein Vorhaben trifft. Wir schreiben hier bewusst keine Zahl hin, die für dein Projekt um den Faktor drei danebenliegen könnte.

Der Preflight

Der sichere Weg zum Festpreis ist der Preflight: drei Wochen, 3.990 € netto, mit Workshop, Systemtest, bedienbarem Prototyp und einem Festpreis-Angebot für die Umsetzung. Beauftragst du die App danach, werden die 3.990 € voll angerechnet. Alle Preise in Euro und netto, zuzüglich 20 % USt. Unsere Angebote richten sich an Unternehmen.

Was den Preis treibt

In dieser Reihenfolge. Die ersten drei Punkte entscheiden mehr als alle übrigen zusammen.

  • Anzahl der Bildschirme. Nicht die Optik kostet, sondern jeder Zustand dahinter: leer, geladen, fehlgeschlagen, offline.

  • Anmeldung und Rollen. Ein Konto bedeutet Registrierung, Passwort vergessen, Löschung auf Wunsch und Datenschutz. Mehrere Rollen vervielfachen das.

  • Schnittstellen. Eine dokumentierte Anbindung ist Fleißarbeit. Eine an ein altes System ohne Dokumentation ist Forschung mit offenem Ende.

  • Zahlungen. Ab dem ersten Euro kommen Steuerlogik, Belege, Rückerstattungen und die Regeln der Stores dazu.

  • Offline-Betrieb. Daten, die auf dem Gerät leben und später abgeglichen werden, sind der teuerste Einzelwunsch überhaupt.

  • Zwei Plattformen oder eine. Aus einer Codebasis für iPhone und Android zu bauen spart einen erheblichen Teil, bei nahezu gleichem Ergebnis.

  • Store-Freigabe. Konten, Prüfprozesse, Datenschutzangaben und Testgeräte. Einmalig überschaubar, aber nie null.

Die laufenden Kosten, die fast alle vergessen

Eine App ist nicht fertig, wenn sie im Store steht. Sie ist ab dann in Betrieb, und Betrieb kostet jedes Jahr Geld, auch wenn niemand eine Zeile ändert.

Die Stores. Apple verlangt aktuell 99 Euro im Jahr für das Entwicklerkonto, Google einmalig 25 Euro. Ohne gültiges Konto verschwindet die App aus dem Store, unabhängig davon, wie gut sie läuft.

Server und Datenbank. Sobald Daten nicht nur auf dem Gerät liegen, läuft etwas im Hintergrund weiter. Der Betrag hängt an der Zahl der Nutzer und ist bei kleinen Apps überschaubar.

Anpassungen an neue Regeln. Apple und Google ändern ihre Vorgaben jedes Jahr, dazu kommen neue Gerätegrößen und Betriebssystemversionen. Eine App, die zwei Jahre unangetastet bleibt, fällt irgendwann aus dem Store oder startet nicht mehr sauber.

Weiterentwicklung. Der Punkt, den man nicht muss und trotzdem einplanen sollte. Eine App, die sich nie ändert, wirkt nach kurzer Zeit verlassen, und genau das lesen Nutzer aus dem Datum der letzten Aktualisierung ab.

Wie du günstiger wegkommst

Drei Wege, die den Preis wirklich senken, ohne dass am Ende etwas Halbfertiges steht.

Erste Version klein halten

Nimm den einen Ablauf, der den größten Nutzen bringt, und baue nur den. Alles andere entscheidest du später mit echten Rückmeldungen statt mit Vermutungen. Das ist nicht Sparen, das ist bessere Reihenfolge.

Plattformübergreifend bauen

Eine Codebasis für iPhone und Android statt zweimal dasselbe. Der Unterschied ist für die allermeisten Apps nicht spürbar, der Unterschied im Preis und in der Wartung sehr wohl.

Prüfen, ob es eine Web-App tut

Vieles, was als App gedacht ist, funktioniert im Browser genauso: keine Store-Freigabe, kein Entwicklerkonto, Updates sofort bei allen. Kamera, Standort und Benachrichtigungen kann eine moderne Web-App ebenfalls.

Wenn eine Web-App reicht, sagen wir das. Der Auftrag ist dann kleiner, das Ergebnis für dich aber besser, und du sparst die laufenden Kosten der Stores.

Wie wir abrechnen

Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du ein Angebot mit Festpreis, aufgeteilt in erste Version und geplante Ausbaustufen. Was dazukommt, bekommt vorher ein eigenes Angebot. Es gibt keine Stundenabrechnung, die am Monatsende überrascht.

Für Websites und Onlineshops gelten dagegen echte Fixpreise, weil dort der Umfang planbar ist: 999 bis 3.599 Euro für Websites, 7.900 Euro für den Shop. Alle Preise in Euro und netto, zuzüglich 20 % USt. Unsere Angebote richten sich an Unternehmen.

App-Vorhaben besprechen

Warum die erste Version kleiner sein sollte, als du denkst

Die teuerste App ist die, die nach der Fertigstellung nicht benutzt wird. Das passiert nicht, weil schlecht gebaut wurde, sondern weil ein Jahr lang gegen eine Annahme entwickelt wurde, die niemand geprüft hat.

Deshalb bauen wir zuerst den einen Ablauf, der den größten Nutzen bringt, und bringen ihn zu echten Nutzern. Was danach dazukommt, entscheidest du mit Rückmeldungen statt mit Vermutungen. In der Praxis fällt dabei regelmäßig ein Drittel der ursprünglich geplanten Funktionen weg, weil sich zeigt, dass sie niemand braucht. Genau dieses Drittel ist das Geld, das du sparst.

Was du zum Erstgespräch mitbringen solltest

Je klarer diese vier Punkte sind, desto genauer wird der Preis, und desto weniger Zeit kostet dich das Gespräch.

Wer benutzt die App und wofür? Ein Satz reicht. Wer das nicht in einem Satz sagen kann, hat meist zwei Vorhaben statt einem.

Was passiert heute stattdessen? Ein Telefonat, eine Tabelle, ein Zettel. Der bestehende Ablauf ist die beste Vorlage, die es gibt.

Gibt es Systeme, an die angebunden werden muss? Warenwirtschaft, Kalender, Zahlungsanbieter. Diese Frage verschiebt den Aufwand am stärksten.

Bis wann soll etwas laufen? Ein Datum mit Grund ist hilfreich, ein Datum ohne Grund kostet nur Geld.

Häufige Fragen

Was du dich jetzt wahrscheinlich fragst

Am unteren Ende liegen schlanke Apps mit wenigen Bildschirmen, ohne Anmeldung und ohne eigenen Server. Eine belastbare Zahl nennen wir nach dem Erstgespräch, weil schon eine Anmeldung den Aufwand deutlich verschiebt. Das Gespräch ist kostenlos und dauert etwa eine Stunde.